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Calvin Ridley spricht über seinen Kampf mit Ängsten und Depressionen


Calvin Ridley, ein ehemaliger Wide Receiver der Atlanta Falcons, hat sich in einem Brief im "The Players Tribune" an die Football-Welt über seine Angstzustände und Depressionen geäußert, die ihn dazu verleitet haben, den größten Fehler seines Lebens zu begehen und auf Football zu wetten.


Ridley begann seinen Brief mit dem Eingeständnis, dass er es vermasselt hatte und nicht dazu da war, sich zu entschuldigen. Er habe all die Witze und den Hass gesehen und könne damit umgehen, aber er wolle, dass die Leute verstehen, dass er viel mehr im Kopf hatte, als er diese Wetten abschloss.


Der Footballspieler gab zu, dass er zu dieser Zeit deprimiert war und mit Angstzuständen zu kämpfen hatte. Football war das einzige, was seinem Leben einen Sinn gab, aber er konnte nicht einmal Freude daran finden. Er konnte sich nicht von der Couch in seinem Wohnzimmer erheben und hatte das Gefühl, dass alles nur noch dunkel war.


Ridley erzählte, dass er den größten Teil der Saison 2020 mit einem gebrochenen Fuß gespielt hatte. In seinen ersten beiden Jahren hatte er einen Knochensporn und die Schmerzen mit Schmerzmitteln überspielt. In seinem dritten Jahr wusste er jedoch, dass etwas anders war, und er musste aussetzen.


Der Trainer hatte ihm gesagt, es sei nur eine Knochenprellung, aber Ridley wusste, dass es schlimmer war. Er spielte weiter und bekam sogar Injektionen, um die Schmerzen zu lindern. Nach der Saison, als der gesamte Trainerstab entlassen wurde, ging er zu einem Spezialisten, der bestätigte, dass sein Fuß tatsächlich gebrochen war.


Ridley war am Boden zerstört. Nach dem Weggang von Julio Jones war er die Nummer eins im Team, und er stand unter großem Leistungsdruck. Er wurde operiert und kehrte schnell ins Trainingslager zurück, aber er war mental ausgelaugt. Er konnte immer noch nicht ohne Schmerzmittel spielen und war in einem Kreislauf gefangen, in dem er Pillen nahm, um zu spielen und dann nach Hause kam, um Ehemann und Vater zu sein.


Die Angstzustände und Depressionen wurden immer schlimmer, und Ridley wusste, dass etwas nicht stimmte, aber er wollte niemanden im Stich lassen. Er hatte sich vorgenommen, eine weitere Saison mit Pillen und Injektionen zu überstehen und seinen Job weiterzumachen. In der ersten Woche spielte er, aber er war nicht er selbst.


Als er mit seiner Frau und seiner Tochter nach Hause kam, war ihr Haus ausgeraubt worden. Es war nicht etwas, das sie nicht hätten ersetzen können. Doch auch seiner Frau ging merklich schlechter nach diesem Vorfall, und ihm wurde bewusst, wie schlecht es um ihn schlecht bestellt war. Ihm wurde klar, dass er etwas für seine geistige Gesundheit tun musste, und er beschloss, sich eine Auszeit vom Football zu nehmen.


Ridleys Brief ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass auch Profisportler mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Es ist wichtig, auf sich selbst aufzupassen und bei Bedarf Hilfe zu suchen. Seine Ehrlichkeit und sein Mut, seine Geschichte zu erzählen, kann andere inspirieren, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Wir sind alles Menschen!



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